110 Jahre MGV Kiefersfelden
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Nicht jeder Verein kann auf 110 Jahre Bestand zurückblicken - beim MGV Kiefersfelden daher
ein Grund, ausgiebig zu feiern. Wenn es sich noch dazu um einen der angesehensten Vereine der
Gemeinde und einen über die Ortsgrenzen hinaus bekannten Kulturträger handelt, ist ein
drei Tage langes Fest durchaus angemessen. |
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Nach der Begrüßung durch den MGV-Vorstand Justus Aderhold
begann der MGV Kiefersfelden unter der Leitung von Georg Selig und beschwor symbolisch für den Verein die Harmonie in der "Harmonielehre". Das nächste Stück war "A Monticolo".
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Nach der Festansprache des Vorstandes folgten Grüße von Bürgermeister Ellmerer, MdL Ranner und dem Vorstand des Innkreis-Sängerbundes.
Der festliche Anlass wurde auch gleich genützt, um den Sangesbruder Hans Stelzl für 50-jährige Vereinszugehörigkeit zu ehren. |
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Die Liedertafel Oberaudorf unter dem Dirigenten Hans Kraus brachte im ersten Durchgang "Das ist der Tag des Herrn" und "Ist wohl a schöne Zeit".
Im zweiten Durchgang sangen die Oberaudorfer "Jetzt fängt das schöne Frühjahr an" sowie "In der Ferne" |
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Der MGV Liederkranz Aising, dirigiert von Erich Declara, begann mit seinem
Sängergruß, sozusagen der Kennmelodie des Vereins, "wo der Inn und seine Wellen
fließen" und sang anschließ den "Alpengruß" und das "Spatzenlied".
Nach der Pause
brachten die Sänger ein Liebeslied "Pferde zu vieren traben" und ein Trinklied vom Wein aus
Rüdesheim, den hübschen Mädchen von dort und den Gassen des Ortes, die
erfreulicherweise so schmal sind, dass man, so man nicht mehr ganz sicher auf den Beinen ist, nicht
umfallen kann. |
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Wie es sich im Grenzgebiet gehört, waren auch die Freunde aus dem österreichischen Schwoich zu Gast. Unter der Leitung von Sebastian Egerbacher brachte die Sängerrund Schwoich ihre alpenländischen Lieder, zuerst "Gruß ans Oberinntal" und "Weit, weit weg".
Anmerkung des Berichterstatters: mit dieser Sangeskunst kann der Chor jederzeit im Rundfunk auftreten. |
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Die Schwoicher riefen mit ihren Liedern Begeisterungsstürme hevor, insbesondere Franz Kupfner (im Bild 4. von links) begeisterte das Publikum mit seinen Jodlern, dezent im Hintergrund begleitet vom Chor.
Auch nach der Pause brachten die Schwoicher wieder Alpenländisches, die "lebfrischen Buam" und den "Kirchtag-Landler", ebenfalls mit herrlichen Jodlern. Jeweils eine Zugabe war die Folge, das "Froschlied" mit Gequake im Hintergrund war ein humorvoller Ohrenschmaus.
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Vor Beginn der Veranstaltung, in der Pause und zum Ausklang sorgte der
"Gießenbachklang" für eine gute und dezente musikalische Umrahmung. |
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Nach der Pause brachte die Heimatbühne Kiefersfelden einen extra für den Anlass geschriebenen Sketch über eine Gesangsprobe einer Sangesdiva, im Bild rechts.
Schon zu Beginn hat der Dirigent (im Frack) seine liebe Not mit einer aufmüpfigen und
undisziplinierten Geigerin (im Bild links), bis der Unglücksfall des Verlustes des Diva-Toupets
die Probe ins totale Chaos abstürzen lässt. Man beschließt, das anlässlich
des nunmehr abgesagten Auftrittes geplante Foto auf elektronischem Weg per Retouchierung zu
erstellen.
Möge es dem Jubilarsverein bei seinen Proben stets besser gehen ...
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Der gute Gast bringt auch Gastgeschenke, der Verein bekam von der Gemeinde und
von einem Gastchor einen Beitrag zum Notenankauf oder Entsprechendem, von den anderen
Chören eine Unterstützung, um mit Hilfe von Delikatessen und geistvollen Getränken Leib und Seele zusammenhalten zu können.
Der Jubilar seinerseits bedankte sich mit Urkunden, im Bild rechts Benno Rummel vom MGV Aising. |
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Den musikalischen Schlusspunkt setzten die "Hausherren" mit den "Zwölf
Räubern", wobei Hans Larcher ein absolut hörenswertes Bass-Solo sang und einem großartigen "La Montanara". Auch hier ließ das Publikum den Chor erst nach einer Zugabe gehen. |
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Es war eine rundum gute Veranstaltung, dem MGV Kiefersfelden wünscht Ihr Berichterstatter einen langen Bestand und viel Vergnügen beim Singen.
Die Bilder dürfen für den ausschließlich privaten Gebrauch unter Angabe der Quelle frei verwendet werden. |
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